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Station Bochum-Dahlhausen

Der Bahnhof Bochum-Dahlhausen ist einer der idealen Ausgangspunkte für eine Fahrt mit der RuhrtalBahn.

Wer nach Dahlhausen kommt und etwas mehr Zeit mitbringt, sollte sich einen erholsamen Spaziergang durch die Ruhrauen gönnen.

Der Bahnhof Bochum-Dahlhausen ist einer der idealen Ausgangspunkte für eine Fahrt mit der RuhrtalBahn.

Neben einem Park-and-ride-Parkplatz direkt am Bahnhof ist auch ein guter Anschluss mit öffentlichen Verkehrsmitteln gegeben:
- Straßenbahn Linie 318 von Bochum Innenstadt
- Bus Linie 345 von Bochum Innenstadt
- S-Bahn Linie S3 Oberhausen - Essen - Dahlhausen - Hattingen (Mitte)

Station Bochum DahlhausenWer nach Dahlhausen kommt und etwas mehr Zeit mitbringt, sollte sich einen erholsamen Spaziergang durch die Ruhrauen gönnen.

Über eine alte Eisenbahnbrücke, die auch für Radfahrer freigegeben ist, erreicht man die Wege nach Hattingen und Essen-Kupferdreh.

In Dahlhausen selbst und unweit der Schwimmbrücke nach Essen-Burgaltendorf laden gemütliche Restaurants zu einem Besuch ein.

Im Jahre 1863 erhielt die Gemeinde Dahlhausen/Ruhr mit dem Bahnhof den Anschluss „an die große weite Welt". Ausschlaggebend für den Bau der Strecke war die Henrichshütte in Hattingen, wohin die Bahn bis 1868 verlängert wurde. Der Anschluss Richtung Hagen wurde 1874 verwirklicht. Zunächst diente die Bahn vorrangig dem Güterverkehr. Erst nach und nach fuhren auch Züge mit Personenbeförderung.

Station Bochum DahlhausenIn Dahlhausen wurde ein großer Rangierbahnhof angelegt, in dem die Wagen der vielen Kohlenzechen und der Henrichshütte gesammelt und zu Güterzügen zusammengestellt wurden. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Bedeutung der Strecken rund um Dahlhausen auch im Personenverkehr. Schließlich gab es durchgehende Verbindungen von Essen Hbf über die Ruhrtalstrecke bis Hagen Hbf, die in der Saison 2006 mit der RuhrtalBahn wieder aufleben (siehe besondere Fahrtage des Dampfzuges nach Essen Hbf). Weitere Strecken führten nach Bochum-Laer, Bochum-Weitmar und Bochum Hbf, nach Essen-Überruhr und über Steele-Süd bis Mülheim-Heißen.

Bis 1979 diente das Bahnhofsgebäude dem Bahnbetrieb im Ruhrtal. Bei Eröffnung der S-Bahnlinie S3 wurde es geschlossen, Fahrkarten waren von da an nur noch am Automaten erhältlich. Im gleichen Jahr wurde auch der Rangierbahnhof in Dahlhausen aufgegeben. 1994/95 wurde das Empfangsgebäude denkmalgerecht restauriert. Die Schalterhalle wurde im Stil der 1920er Jahre zurückversetzt. Das historische Bahnhofsgebäude wird vom Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen betreut. Besichtigungen auf Anfrage.

Links:
www.bochum.de

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