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Die schwunghafte wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der hier angesiedelten Unternehmen zeigte in den folgenden Jahren, dass der Standort des Bahnhofs nicht sehr glücklich gewählt war, da es keine Erweiterungsmöglichkeiten gab. Daher wurde der Güterbahnhof um die Jahrhundertwende an die Gasstraße verlagert, die Gleisanlagen angehoben und 1901 ein neuer, großzügig gestalteter Personenbahnhof eröffnet. Architekt des neuen Bahnhofsgebäudes war der Wittener Richard Sauerbruch. Im Zuge dieser Umgestaltung musste die gesamte Straßenplanung in Bahnhofsnähe dem Bahnhof angepasst werden.

1940 wurde der Bahnhof in Witten Hauptbahnhof umbenannt, 1959 der Güterbahnhof zum Bahnhof Witten Ost verlegt. Mit der Einrichtung der 1994 eröffneten S-Bahn auf der Strecke Dortmund-Witten-Hagen ging eine erneute Umgestaltung einher. Der Bahnhof steht, einschließlich der beiden Bahnsteige, unter Denkmalschutz.

Im Bahnhof befinden sich auch die Vereinsräume der Eisenbahnfreunde Witten. Im Museum der ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder können Besucher regelmäßig unter anderem einen voll funktionsfähigen Ausbildungsfahrstand der E-Lok Baureihe 141 aus den 1950er-Jahren besichtigen. In der Eingangshalle des Hauptbahnhofes ist seit 2017 zudem die vollständig restaurierte Dampflokomotive „Friedrich“ ausgestellt – eine Industrielok der Firma Henschel aus dem Jahr 1949, die einst auf der Hasper Hütte im Einsatz war.

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